vom 27.01.2012

vom 26.01.2012

vom 16.12.2011

vom 8.12.2011

vom 28.11.2011
Weihnachtsmarkt in 2012?
Telgte - Das regnerische Wetter am gesamten Wochenende vermieste den Veranstaltern des Telgter Advents deutlich die Stimmung. Viel weniger Menschen als gedacht statteten nämlich dem Event und dem verkaufsoffenen Sonntag einen Besuch ab. Zwischen 1000 und 1500 Gäste, schätzt Organisator Norbert Woestmeyer, seien an den beiden Tagen in die Innenstadt gekommen.

Ebenso wie die Geschäfte in der Innenstadt konnten auch die Büdchen auf dem Marktplatz nur wenige Besucher begrüßen. Nur 1 000 bis 1 500 Menschen kamen nach Schätzungen an beiden Tagen zum Telgter Advent.Foto: (Bickert)
Dazu kam noch die Hiobsbotschaft, dass die Emsbrücke gesperrt bleibt (WN berichteten). „Das ist ein schwerer Planungsfehler seitens der Bezirksregierung“, findet Norbert Woestmeyer. „Bei einem Jahr Planungszeit darf so etwas nicht passieren. Auch wenn ich es nicht in Zahlen darlegen kann, hat das sicher dazu beigetragen, dass weniger Menschen nach Telgte gekommen sind.“
Zwischen 12 und 18 Uhr lockten am Samstag und am verkaufsoffenen Sonntag die Geschäfte zum vorweihnachtlichen Einkaufsbummel in die Telgter Altstadt. Zusätzlich gab es auf dem Marktplatz wie auch schon in den vergangenen vier Jahren den sogenannten Telgter Advent. Eine Handvoll Büdchen und ein hauptsächlich musikalisches Programm, gestaltet von verschiedenen Ensembles des MSM-Gymnasiums, sorgten im Stundentakt dafür, dass ein wenig adventliche Stimmung aufkam. Mit beteiligt waren wieder Mitglieder des TV Friesen (u.a. Glühweinstand) und Aussteller aus Telgte und Umgebung, die halbwegs in das Weihnachtsgeschehen passten. Der Telgter Krippenbauer Arlinghaus stellte wieder ein Krippenbild zur Verfügung, das unter dem Baum Platz fand.
„Wir werden überlegen müssen, ob wir mit vereinten Kräften noch einmal einen richtigen Weihnachtsmarkt veranstalten sollten. Die aktuelle Situation ist nicht wirklich befriedigend.“ Das gelte für Bürger wie für Kaufleute. „Der Telgter Advent ist in dieser Form ein Kompromiss, der sich bei Widrigkeiten, zum Beispiel dem Wetter, nicht trägt. Wir begrüßen sehr, wenn Gisbert Hiller seinen mittelalterlichen Weihnachtsmarkt fortführt.“
Es bleibt festzuhalten: Die Veranstaltungen haben in der Vergangenheit voneinander profitiert. Warum sollte dies bei einer Koexistenz mit einem konventionellen Weihnachtsmarkt anders sein?
vom 13.11.2011

vom 09.11.2011
Telgtes zweite Währung

Als zweite Währung, die nur Gewinner kennt, präsentierten Initiatoren und Sponsoren den Telgte-Bon.
Andreas Bäumer hatte sich vorher im Internet schlau gemacht, ob man denn ein fünfjähriges Bestehen schon feiern dürfe. Aber wenn für den Berliner Hauptbahnhof dieses kleine Jubiläum begangen wird, dann will man in der Emsstadt auch nicht das „Erfolgsprodukt“ Telgte-Bon unter den Tisch fallen lassen. Im Oktober 2006 ging dieses Gutscheinsystem als eine Gemeinschaftsaktion von Hanse und städtischer Wirtschaftsförderung an den Markt. 20 000 Exemplare mit einem Durchschnittswert von 25 Euro wurden seitdem verkauft. „Die fünfte Auflage ist gerade fertig geworden“, so Wirtschaftsförderer Bäumer, der stolz darauf verwies, dass inzwischen kaum noch Werbung für den Telgte-Bon gemacht werde.
Bei der Sparkasse in Telgte und Westbevern, bei Böhmer und „Be for Two“ am Markt sowie bei „Tourismus + Kultur“ im Treffpunkt Telgte können die Gutscheine erworben werden. Rund 120 Geschäfte in Telgte tauschen sie ein. Thorsten Hagemann (DEVK) sammelt die eingelösten Bons, Norbert Woestmeyer rechnet sie in der Hanse-Geschäftsstelle ab. Deren Vorsitzende dankte den Sponsoren wie den örtlichen Banken und den WN für die Unterstützung.
vom 17.10.2011

vom 16.10.2011

vom 08.10.2011

vom 03.10.2011

vom 28.09.2011

vom 27.09.2011

vom 25.09.2011
Die Spiele können beginnen
Telgter Schaufensterwettbewerb startet morgen
Von Silke Diecksmeier
Bei den 33 teilnehmenden Geschäften in der Telgter Innenstadt und dem Außenbezirk
steigt die Spannung. Wie werden die Kunden wohl auf ihre neuen Schaufensterdekorationen reagieren?

Walburga Westbrock, Katrin Schönlau, Andreas Bäumer,Hans-Peter Schmieding, Claudia
Heider und Norbert Woestmeyer (von links) testeten schon einmal die Losbox. Foto: sdi
TELGTE. Es dauert nicht mehr lange, dann werden die Geschäftsleute es erfahren. Schließlich startet morgen (26. September) der Schaufensterwettbewerb TelgteBunt. Und bei dem wird ein schonungsloses Urteil gefällt.
Per Stimmzettel, die in allen teilnehmenden Geschäften zu erhalten und auch wieder abzugeben sind, oder im Internet (www.alles-in-telgte.de) können die Kunden abstimmen, welche Dekoration ihnen am besten gefällt. Natürlich nicht völlig uneigennützig:
Die Teilnehmer an dem Stimmverfahren können einen von 33 Telgte-Bons im Wert von 25 Euro
gewinnen. Damit die häufig frequentierten Geschäfte keinen Vorteil vor den anderen haben, gibt es zusätzlich zum
Publikumspreis noch einen Jurypreis. Am 7. Oktober
(Freitag) ziehen Katrin Schönlau (Stadtwerke ETO), Hans-Peter Schmieding (Sparkasse Münsterland Ost) und Dr. Gail Kirkpatrick,
Leiterin der Ausstellungshalle für zeitgenössische Kunst in Münster, durch die Geschäfte und beurteilen
die Ideen.
Die Prämierung findet am 14. Oktober (Freitag) statt. Was genau die Sieger des Schaufensterwettbewerbs
erwarten dürfen, steht noch nicht fest. „Vielleicht einen Wanderpokal“, äußerte Andreas Bäumer, Wirtschaftsförderer
in Telgte, eine Idee und zeigte damit, dass es bei dem einen Schaufensterwettbewerb nicht bleiben soll.
Die Geschäftsleute wird es freuen. Schließlich gab es schon in diesem Jahr einige, die sich nachträglich noch
an dem Projekt beteiligen wollten. Doch sie hatten Pech: Die Stimmzettel waren bereits gedruckt. „Nächstes
Mal haben wir wahrscheinlich 50 Teilnehmer“, meint Norbert Woestmeyer von der Telgter Hanse.
vom 24.09.2011
Schönstes Schaufenster: Wahl läuft
Der findet jetzt zum ersten Mal statt. 33 Geschäfte beteiligen sich daran - mit Theves, Vienenkötter und Karrengarn auch drei aus der Peripherie.
Bis zum 9. Oktober können alle ihren persönlichen Favoriten küren. Stimmzettel liegen in den teilnehmenden Geschäften aus und können dort auch in Boxen eingeworfen werden. „Eine Abstimmung ist zudem online unter alles-in-telgte.de möglich“, sagte der städtische Wirtschaftsförderer Andreas Bäumer am Freitag.

Hoffen darauf, dass viele ihre Stimme abgeben werden: Walburga Westbrock, Katrin Schonlau, Andreas Bäumer, Hans-Peter Schmieding, Claudia Heider und Norbert Woestmeyer.Foto: (Greife)
Parallel zur Publikumswahl schaut auch eine Jury ganz genau hin und wählt ihrerseits drei besonders gelungene Schaufensterdekorationen aus. Katrin Schonlau (Stadtwerke), Hans-Peter Schmieding (Sparkasse) - beide Unternehmen sind Sponsoren - sowie Dr. Gail Kirkpatrick von der Ausstellungshalle zeitgenössischer Kunst in Münster ziehen dazu am 7. Oktober durch die Straßen. Die Prämierung findet eine Woche später in der Sparkasse statt.
Mit der Beteiligung von 33 Geschäften sind die Initiatoren zufrieden. „Für den Anfang ist das echt stark“, findet Norbert Woestmeyer, Geschäftsführer der Hanse. Nachdem die Flyer bereits gedruckt waren, hätten sich weitere Interessenten gemeldet. „Ich gehe davon aus, dass wir im nächsten Jahr garantiert auf 50 kommen“, so Woestmeyer.
Diejenigen, die sich an der Publikumswahl beteiligen, können auch etwas gewinnen. Verlost werden 33 TelgteBons zu je 25 Euro.
VON ROLAND GREIFE, TELGTE
vom 19.09.2011
„Hanse ist wie eine große Familie“

Telgte - Die Aufforderung von Bürgermeister Wolfgang Pieper war deutlich: „Helfen Sie mit herauszufinden, wo es Spielräume und Ideen für die Stadt und die Kaufmannschaft gibt, um gemeinsam das Beste für Telgte zu erreichen.“ Dass die Hanse ein guter und verlässlicher Partner ist, das steht für den Ersten Bürger außer Frage. „Wir arbeiten stets gut zusammen, auch wenn es in der Sache das eine oder andere Mal durchaus unterschiedliche Ansichten gibt.“
„Die Hanse ist wie eine große Familie“, war er sich anschließend beim Blick in die Runde sicher. Rund 60 Kaufleute und Gewerbetreibende folgten am Freitagabend der Einladung zum
Barbecue im Alten Gasthaus Lauheide.
Als gelungenes Beispiel einer Kooperation erinnerte Pieper an die Trash People-Ausstellung. „Es kamen nicht nur sehr viele Besucher, sondern ein Großteil ging anschließend noch in die Stadt.“ Die Rückmeldungen der Gäste seien fast ausnahmslos sehr positiv gewesen.
In einem kleinen Rückblick ließ auch Walburga Westbrock, Vorsitzende der Hanse, einige Veranstaltungen in den vergangenen Monaten Revue passieren. Sowohl das Luisenfest als auch die HA Schult-Ausstellung und der Mariä-Geburts-Markt samt Kirmes hätten dafür gesorgt, dass die Besucher in Scharen nach Telgte gekommen seien. „Die Arbeit hat sich gelohnt“, war sie sich sicher und dankte allen Beteiligten.
Dass die Hanse in den nächsten Wochen ebenfalls viel vor hat, das machte Westbrock zudem deutlich. Für den Schaufenster-Wettbewerb liegen aktuell 33 Anmeldungen vor. Außerdem findet die Erntedankfeier wieder in Zusammenarbeit mit dem Landvolk statt, und weitere Aktivitäten wird es beim Weihnachtsmarkt geben.
VON ANDREAS GROSSE HÜTTMANN, TELGTE
Wirtschaftsspiegel 06-2011

vom 11.06.2011
Wer hat das schönste Schaufenster?

Telgte - 20 Anmeldungen liegen schon vor. „Wir hoffen, dass wir am Ende 35 oder 40 haben“, sagte Norbert Woestmeyer, Geschäftsführer der Hanse, vor der Presse. Es geht um den ersten Telgter Schaufensterwettbewerb. Der findet wie berichtet unter dem Motto „TelgteBunt“ vom 26. September bis 9. Oktober statt.
Er ist ein erstes praktisches Ergebnis aus dem Info-Abend Anfang Mai über Kundenbindung in Telgte. Dazu hatten neben der IHK die städtische Wirtschaftsförderung und die Hanse eingeladen.
Das Schaufenster als Kommunikationsmedium mit dem Kunden - darauf wollen Hanse und Wirtschaftsförderung mit dem Wettbewerb den Fokus legen. Jeder Händler sei aufgerufen, sich explizit mit der Schaufenstergestaltung zu beschäftigen - übrigens nicht nur in der Altstadt, sondern auch in Westbevern und im Orkotten, so Wirtschaftsförderer Andreas Bäumer.
Besonders gelungene Schaufenstergestaltungen werden prämiert. Auf mehrfache Weise. Einmal gibt es einen Publikumspreis, zum anderen wird eine Jury eine Bewertung vornehmen. Darin vertreten sind die Stadtwerke und die Sparkasse als Sponsoren des Wettbewerbs. Den fachlichen Part übernimmt Dr. Gail Kirkpatrick, Leiterin der Ausstellungshalle für zeitgenössische Kunst in Münster. Möglicherweise werde über alles-in-telgte.de auch noch ein Online-Voting eingerichtet, berichtete Woestmeyer. Bürgermeister Wolfgang Pieper lobte die Aktion nicht nur inhaltlich, sondern sprach von einem weiteren Baustein in der Kooperation zwischen Hanse und Stadt.
Die Teilnahme am Wettbewerb kostet für Hanse-Mitglieder 40 Euro, alle übrigen zahlen 80 Euro. Anmeldeschluss ist der 20. Juni. Informationen gibt es bei Andreas Bäumer, ' 13 298, oder Norbert Woestmeyer, ' 88 00 22.
VON ROLAND GREIFE, TELGTE
vom 30.05.2011
Altstadt in Feierlaune

Der Trommelfloh ist schon Stammgast auf dem Frühlingsfest: Und seine Fangemeinde wächst offenbar immer weiter.Foto: (Pohlkamp)
Allerdings musste das Philharmonische Jugendblasorchester des Gymnasiums erst ein bisschen nachhelfen. „Ihr habt mit eurem Spiel die Sonne hervorgelockt“, strahlte die Hanse-Vorsitzende Walburga Westbrock am Sonntagvormittag zur Eröffnung der achten Auflage von „Komm auf die Wiese, Luise“. Tatsächlich riss die Wolkendecke mehr und mehr auf, als es in den Straßen der Altstadt lebhaft wurde.
Der Publikumsstrom tröpfelte zunächst noch, weil vielleicht mancher dem Wetter doch nicht so recht traute. Aber ab dem frühen Nachmittag wurde es dann voll. „Mit war klar, dass es spätestens ab zwei Uhr richtig losgeht“, blickte ein zufriedener, aber müder Norbert Woestmeyer in die mit Menschentrauben besetzten Straßen. Der Geschäftsführer der Hanse hatte mit seiner Agentur bei der Vorbereitung des Stadtfestes wieder den Hut auf.
Sowohl Walburga Westbrock als auch der stellvertretende Bürgermeister Karl-Heinz Greiwe wiesen in ihren Grußworten darauf hin, dass die Innenstadt dieses Mal ganz besonders herausgeputzt war. Von 92 Laternen hängen Blumenampeln herab - eine Gemeinschaftsaktion von Heimatverein und Hanse. „Ich bin sehr stolz auf diese Kooperation“, so Westbrock. Karl-Heinz Greiwe dankte den Sponsoren, die dieses erste große Fest des Jahres in Telgte erst möglich machten. „Wir treten hier sehr gerne als Partner auf“, unterstrich Joachim Blawatt von der Vereinigten Volksbank.
„Ein Frühlingsfest für die ganze Familie“ zu sein, wie Karl-Heinz Greiwe sagte, diesem Anspruch wurde die Veranstaltung abermals gerecht. Für die Jüngsten gab es vielerlei Aktionen: Karussellfahren, den Clown Fidelidad und manches mehr. Den ganzen Tag über fanden auf zwei Bühnen kulturelle Darbietungen statt. Die Telgter Gastronomen hatten aufgetischt - und natürlich waren auch die Geschäfte geöffnet. Denn nicht zuletzt ist das Frühlingsfest für sie ein wichtiges Instrument, um Kunden zu binden und neue hinzuzugewinnen.
Auch fliegende Händler von auswärts wollten beim Stadtfest nicht fehlen. Manch ein Besucher wunderte sich über die großen Lücken, die zum Teil zwischen den Ständen herrschten. Dies aber war dem neuen Sicherheitskonzept geschuldet, das nach dem Drama von Duisburg zwischen der Hanse, der Stadt sowie Feuerwehr und Rettungsdienst verabredet worden war (WN berichteten).
Telgter Vereine und Institutionen waren nicht nur auf der Bühne präsent, sondern auch mit eigenen Ständen wie die Rotarier mit ihrem Bücherverkauf oder der Hegering mit der rollenden Waldschule.
Zum Frühlingsfest dazu gehörten auch dieses Mal ein Kinderflohmarkt und der Malermarkt der Weibsbilder. Rund 30 Künstlerinnen und Künstler stellten ihre bunten Arbeiten im satten Grün des Dümmertparks aus.
VON ROLAND GREIFE, TELGTE
vom 21.05.2011


vom 11.05.2011
Mit Produkten schmusen

| Heidi Kröger von der Weinhandlung Homoet wird sich mit ihrem jetzt schon farbenfrohen Schaufenster im Herbst an dem Wettbewerb beteiligen. Hanse und Wirtschaftsförderung wollen mit dieser Aktion die Kundenbindung weiter festigen. Foto: (Greife) |
Telgte - „Was kann ich tun, damit der Kunde von heute morgen wiederkommt?“ Eine spannende Frage, die sich vermutlich jeder Einzelhändler stellt. Elmar Fedderke hatte als Antworten darauf keine Patentrezepte parat. Der Kaufmann aus Düsseldorf, Geschäftsführer eines familiengeführten Einzelhandelsunternehmens für Haus und Küche, gab am Montagabend im Bürgerhaus aber Anstöße, die bei den über 80 anwesenden Gewerbetreibenden viel Gehör fanden. Die Stadt, die Hanse und die IHK hatten zu dieser Veranstaltung eingeladen. Hintergrund: Telgte hat zwar eine hohe Kaufkraft. Ein zunehmender Anteil fließt aber ab, hier vornehmlich nach Münster. Der Wettbewerb unter den Kommunen werde immer härter, so Jens von Lengerke von der IHK Nord Westfalen.
Was kann jedes einzelne Unternehmen tun, damit der Kunde sich an ihn bindet? Fedderkes Kernaussage: Kundenbindung ist zu einem überwiegenden Teil eine Gefühlssache, bei der der Faktor Mensch eine wichtige Rolle spiele. „Fassen Sie sich öfter mal an die eigene Nase“, riet der Referent den Anwesenden zu Selbstkritik, statt über die Rahmenbedingungen zu stöhnen. Kunden kämen garantiert nicht wieder, wenn ihnen unfreundlich, arrogant, inkompetent begegnet werde. „Machen Sie sich zu einem Spitzenteam“, so Fedderke. Handlungsansätze dazu könnten Kunden- oder Passantenbefragungen sowie Testkäufe liefern. „Einfach mal machen“, so die Devise des Redners, der zu diesem Gesamtthema auch ein Buch veröffentlicht hat.
Außerdem sollten die Gewerbebetriebe Leistung und Qualität greifbar machen. „Schmusen Sie doch mal mit ihren Produkten“, sagte Fedderke seinen verdutzten Zuhörern. „Ein bisschen mehr QVC könnte nicht schaden“, sagte er mit Blick auf die emotionalen Anpreisungen in den Shoppingsendern.
Und mit der eigenen Dienstleistung könne man argumentieren, wenn Kunden mit einem Internetpreis kämen, den sie auch vom örtlichen Einzelhändler verlangten. „Wichtig: Sie müssen Bescheid wissen“, so Fedderke unter Hinweis auf die Zusatzkosten beim Internetkauf.
„Aktiv macht attraktiv“: So lautete eine weitere Botschaft. Soll heißen: durchaus mal Veranstaltungen durchführen im eigenen Geschäft. „Wenn Sie es tun, dann muss es richtig krachen.“ Denn gar kein Event sei besser als ein schlechtes. Und Eintagsfliegen brächten auch nichts.
Eindringlich warnte Elmar Fedderke davor, sich auf einen anhaltenden Preiskampf einzulassen. Die Rabattschlachten seien ja inzwischen zu einer gesellschaftlichen Grundhaltung geworden. Der Bedarf werde dann nur noch über den Preis geweckt. In so einem Umfeld herrsche aber eine bindungs- und profilfreie Zone. Fedderke hielt es hier mit dem englischen Sozialphilosophen John Ruskin. Der wusste schon im 19. Jahrhundert: „Es ist unklug, zu viel zu bezahlen, aber noch schlechter, zu wenig zu bezahlen.“
VON ROLAND GREIFE, TELGTE

vom 08.04.2011


vom 06.04.2011

Die „Bild“-Schlagzeile „Wir sind Papst“ schaffte es 2005 auf den zweiten Platz beim Wettbewerb um das Wort des Jahres. Aber nicht immer läuft alles so glatt. ein paar weitere falsche Schlagzeilen - und wie sie korrekt hätten lauten müssen:
Polizei sicher: Kinderkiller tötete auch Adelina (11. 1.): Polizei dementiert klaren Zusammenhang zwischen Kindermorden.
Forscher in Sorge: Sonne schickt Strahlen-Sturm! (22. 1.): Forscher entwarnen: Strahlensturm ohne Folgen.
Ireen Sheer will Schmerzensgeld von Florian Silbereisen (14. 2.): Ireen Sheer will kein Schmerzensgeld von Florian Silbereisen.
Jennifer Lopez bei Gottschalk: Heute verrät sie, ob sie schwanger ist (24. 2.): Jennifer Lopez bei Gottschalk: Wieder verrät sie nicht, ob sie schwanger ist.
Baubehörde sperrt die A 1 für drei Wochen (19. 10.): Baubehörde sperrt eine Autobahnauffahrt der A 1 für drei Wochen.
Quelle: FAZ-net
vom 31.03.2011

vom 01. März 2011

vom 31. Dezember 2010


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vom 29. November 2010
Sonniger Telgter Advent

Angesichts des schönen Winterwetters nutzten zahlreiche Besucher vor allem gestern Nachmittag die Gelegenheit zu einem Bummel durch die Altstadt und zum Besuch des Telgter Advents. Etwas weniger waren es im Zelt.Foto: (Große Hüttmann)
Telgte - Die Hoffnungen der Hanse-Vorsitzenden Walburga Westbrock gingen in Erfüllung: Der Telgter Advent hatte dieses Mal - im Gegensatz zum Vorjahr - viel Glück mit dem Wetter. Am Samstag blieb es bereits durchgehend trocken, auch wenn es kalt war, und gestern strahlte zudem den ganzen Tag die Sonne.
Kein Wunder also, dass es vor allem am Sonntagnachmittag seht voll war in der Stadt. Denn auch etliche Besucher des mittelalterlichen Lichter-Weihnachtsmarktes im Pappelwald kamen zu einem Abstecher in die Altstadt - nicht nur wegen des verkaufsoffenen Sonntages in den Geschäften.
Bereits zum vierten Mal veranstaltete die Hanse den Telgter Advent und hatte sich dieses Mal eine Neuerung einfallen lassen. Nach den guten Erfahrungen mit einem Zelt, die bereits beim Erntedank gemacht worden waren, sorgte ein 150 Quadratmeter großer Pavillon für einen guten Treffpunkt, auch wenn Wetterschutz dieses Mal nicht notwendig war.
„Die Idee des Telgter Advents ist es, einen Treffpunkt zu schaffen, bei dem man auf einen Glühwein zusammen kommen und in Ruhe klönen kann“, sagte Norbert Woestmeyer, Cheforganisator der Veranstaltung. Das Ganze sei auch „Ersatz“ für den Weihnachtsmarkt, jedoch keine Konkurrenz zum mittelalterlichen Treiben im Pappelwald.
Für die Unterhaltung sorgten am Wochenende verschiedene Auftritte. Der münsterische Schauspieler Manne Spitzer las an beiden Tagen die Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens. Ebenfalls zwei Auftritte hatte Leo Gillespie, der irische Lieder sang und diese mit seiner Gitarre begleitete. Am Samstag präsentierte das Gitarrenduo Gitarrissimo aus Herford sein Können. Adventliche Musik bot am Sonntagnachmittag das Philharmonische Jugendblasorchester dar.
Organisator Norbert Woestmeyer war mit dem Verlauf der Veranstaltung zufrieden. „Es war immer etwas los“, resümierte er.
Für das leibliche Wohl sorgten die Basketballer des TV Friesen und die Fairtrade-Initiativgruppe mit Kuchen, Kaffee, Waffeln und Glühwein. Die Gruppe ist ein Zusammenschluss von Privatpersonen, dem Eine-Welt-Laden St. Marien, dem Freundeskreis Zentralamerika, dem Friedensratschlag sowie dem Weltladen der evangelischen Kirchengemeinde, die sich für einen stadtweite Verbreitung von Fairtrade-Produkten einsetzen.
vom 24. November 2010
Markt soll zum Treffpunkt werden

Der Telgter Advent soll am kommenden Wochenende die Besucher in großer Zahl auf den Marktplatz locken.
Der Markt soll zum gemütlichen Treffpunkt werden. Neben den Ständen, die für das leibliche Wohl der Besucher sorgen, wird an beiden Tagen auf der Bühne ein musikalisches und literarisches Programm geboten.
Highlights werden die am Samstag ab 16.30 Uhr von Manne Spitzer erzählte Weihnachtsgeschichte von Charles Dickens und ab 18.30 Uhr der Auftritt des Gitarrenduos „Gitarrissimo“ sein. Dabei wollen die Musiker zeigen, dass man auf zwei Nylonstring-Gitarren mehr machen kann, als nur Klassik zu spielen.
Zum Programm am Sonntag steuern verschiedene Ensembles des Philharmonischen Jugendblasorchesters Telgte Stücke bei. Um 16 Uhr wird Manne Spitzer dann noch einmal die Weihnachtsgeschichte präsentieren.
Die Verköstigung mit Leckereien aller Art und Getränken wird durch die Basketballer des TV Friesen und durch die Initiative „Fair Trade in Telgte” übernommen.
Viele Geschäfte in der Innenstadt werden in den Adventswochen ihre Schaufenster mit Krippen dekorieren und laden daher zu einem besonderen Spaziergang durch die Altstadt ein. Außerdem werden nach Aussagen von Norbert Woestmeyer die meisten Geschäfte ihre Öffnungszeiten erweitern und haben an allen Adventssamstagen länger geöffnet, teils bis 18 Uhr.
Bürgermeister Wolfgang Pieper lobte die gute Zusammenarbeit von Stadt und Hanse, nicht nur beim Telgter Advent. „Die Aktionen laufen auch deshalb gut, weil wir eine so hohe Aufenthaltsqualität in der Altstadt haben“, sagte er.
Am Sonntag von 13 bis 18 Uhr sind die Geschäfte in der Innenstadt geöffnet. Am Samstag und Sonntag beginnt der Telgter Advent jeweils um 12 Uhr.
vom 12. November 2010


vom 8. November 2010
Klönende Kaufleute

Walburga Westbrock, Norbert Woestmeyer und Dieter Voß begrüßten die Kaufleute bei Brandhove.Foto: (S. Bickert)
Telgte - Einen gemütlichen Klönschnack ohne Zeitdruck und Terminstress: Auf ihrer Einladung hat die Hanse genau das angekündigt - und am Freitagabend Wort gehalten. Bei ihrem Kramermahl bei Brandhove sollten die Kaufleute ins Gespräch kommen, über das Geschäft oder die Entwicklungen vor Ort reden. Aber nicht nur. „Wir wollen den Kaufleuten eine nette Gelegenheit bieten, mit allen zusammenzukommen“, so die Vorsitzende der Hanse, Walburga Westbrock, „sodass sie sich ebenso persönlich näher kennenlernen können.“
Häufig arbeitet die Hanse mit der Stadt zusammen. Etwa bei den zahlreichen Veranstaltungen der Hanse, wie dem Frühlings- oder zuletzt dem Erntedankfest. Auch wenn es um den Städtebau geht, holt die Stadt stets von den Gewerbetreibenden eine Meinung ein. „Wir hatten viele Gespräche mit der Stadt“, so Westbrock. Und nennt mit dem demografischen Wandel und der Orkotten-Planung nur zwei von zahlreichen Punkten.
Bürgermeister Wolfgang Pieper, der ebenfalls zum Kramermahl eingeladen war, sagte im WN-Gespräch, dass die Hanse stets ihre Interessen deutlich mache und einen hohen Grad an Einigkeit ausstrahle. „Die Stadt ist darauf angewiesen, dass sich Akteure einbringen und sich konstruktiv in die städtebaulichen Angelegenheiten einmischen“, so Pieper.
Zu Essen gab es für die rund 60 Anwesenden wie immer Rindfleisch in Zwiebelsoße. Rezitatorin Hiltrud Heithoff unterhielt die Hanse-Mitglieder mit ihren Gedichten zum Thema Wirtschaft.
vom 13. Oktober 2010

vom 10. Oktober 2010

vom 05. Oktober 2010

vom 04. Oktober 2010
Besucher kamen in Scharen
Telgte - Statt dem Apfel- nun ein Erntedankfest: Dass diese Neuerung eine exzellente Idee war, bestätigte sich am Sonntag - bei herrlichstem Wetter - eindrucksvoll. Tausende Besucher prägten das Bild der Innenstadt den gesamten Nachmittag über. Die Rechnung der Kaufleute ging auf. Aber der ursprüngliche Gedanke des Erntedankfests sollte keineswegs auf der Strecke bleiben. Deshalb bezog die Hanse die Kirchengemeinden und den Landwirtschaftlichen Ortsverband in das Gesamtkonzept mit ein.

Mit der Aktion „1000 Brötchen für Telgte“ wollte sich die Telgter Hanse bei den Telgtern bedanken. Zuvor feierten viele Gläubige der beiden Kirchengemeinden Erntedankgottesdienste.Foto: (S. Bickert)
Die Erwartungen bestätigten sich. Bereits um 11 Uhr war einiges los auf dem Marktplatz. Als dann auch noch die Sonne hervorkam, stand für Cheforganisator Norbert Woestmeyer fest: „Das wird heute eine runde Sache“, und er sollte recht behalten. Das Festzelt übrigens erfüllt trotz des Sonnenscheins seinen Zweck: So wurden die Besucher vor herabfallenden Kastanien geschützt.
Propst Heinz Erdbürger war sich sicher, das durch das gemeinsame Fest der Erntedank-Gedanke eine deutlich größere Öffentlichkeit erreiche als sonst. Dabei, das hatte er in seiner Predigt ganz deutlich gemacht, sei es nicht nur wichtig, für eine gute Ernte zu danken, sondern zugleich auch an alle zu denken, die nichts hätten.
Nachdem Hunderte Gläubige der katholischen und evangelischen Gemeinden in zwei Gottesdiensten für die Ernte gedankt hatten, sagte auch die Hanse Danke. Es fand nicht nur ein Fest auf dem Marktplatz statt, sondern 1000 Brötchen gab es kostenlos als kleines Dankeschön. Sechs Ehrenamtliche haben gut drei Stunden lang die Backwaren geschmiert und belegt.
„Ich denke, dass wir mit dieser Veranstaltung einen adäquaten Ersatz für das Apfelfest gefunden haben“, sagte Norbert Woestmeyer. Kein großer Rummel, sondern ein beschauliches Fest: Das sei die grundlegende Idee dahinter. Nach dem Mittagssnack der Hanse kümmerten sich die Landjugend, die Landfrauen und der Landwirtschaftliche Ortsverband um die Kaffee- und Kuchentafel.
Die Landjugend führte außerdem drei Theaterstücke auf. Im ersten Sketch „Blaubeerjoghurt staats Dunnerwedder“ von Stefan Erdmann erwacht Hauptfigur Theo (Julius Schwerdt) nach einem durchzechten Kegelabend, an den er sich nicht mehr so recht erinnern kann. Als seine Tochter Veronica (Carolin Füchtenbusch) ihn genüsslich in die Geschehnisse der zurückliegenden Nacht einweiht, ist sich Theo sicher, dass ihm seine Frau Herta (Pia Greger) sehr böse sein muss. Doch das genaue Gegenteil ist der Fall.
Im zweiten Kurzstück mit dem Titel „Angst för de Ehe“ unterhalten sich Mutter und Tochter, gespielt von Marion Tidde und Lena Greger, kurz vor der Hochzeit der Tochter über die Gefahren in der Ehe. Doch Mutti versteht mal wieder alles falsch.
Der letzte Sketch, „Nooberstreit“ von Jürgen Weemeyer, verlangte den schauspielernden Landjugendlichen schon etwas mehr ab. Julius Schwerdt schlüpfte dabei in die Rolle der Hanni Wesel, die sich gemeinsam mit ihrem Mann Gerd (Johannes Hertleif) über das Nachbarehepaar aufregt. Ein Fall für Bürgermeister Paul Buxe (Sebastian Füchtenbusch), der zu vermitteln versucht, am Ende aber damit leben muss, dass seine Vermittlungsversuche auf ihn selbst zurückschlagen.
Das schöne Wetter und die Aktionen nutzten viele Besucher auch zu einem Bummel durch die verkaufsoffenen Geschäfte.
Westfälische Nachrichten 25.09.2010
1000 Brötchen für Telgte
Telgte - Für das erste gemeinsame Erntedankfest von Hanse, landwirtschaftlichen Organisationen sowie den beiden Kirchengemeinden ist alles vorbereitet. Am Samstag, 2. Oktober, wird auf dem Marktplatz ein großes Zelt aufgebaut, in dem die Telgter am Tag darauf tafeln können.
Zunächst finden vormittags zwei Erntedankgottesdienste statt, um 10 Uhr in der Clemenskirche, um 11 Uhr in der Petruskirche. Das Programm in der Altstadt beginnt deshalb anders als ursprünglich vorgesehen erst um 12 Uhr. Unter dem Motto „1000 Brötchen für Telgte“ lädt die Hanse die Bürgerinnen und Bürger zu einem kostenlosen Mittagssnack ein. Es sei ein kleines Dankeschön der Kaufleute, so Organisationschef Norbert Woestmeyer.

Zu 14.30 Uhr wird dann ebenfalls auf dem Markt eine Kaffeetafel gedeckt sein, zu der hoffentlich viele einen Kuchen mitbringen. Wer das macht, erhält Wertmarken fürs Kaffeetrinken. An alle übrigen Gäste wird der Kuchen ganz normal verkauft.
Für Unterhaltung am Kuchenbüfett sorgt die Landjugend. Sie hat drei Sketche vorbereitet: „Noobersstreit“, „Angst för de Ehe“ und „Blaubeerjoghurt statt Donnerwetter“.
Wie berichtet, sind an diesem Sonntag in Telgte die Geschäfte geöffnet. Dafür fällt der Krippensonntag Mitte November als verkaufsoffen weg. Die Rückbesinnung auf den eigentlichen Anlass des Tages, nämlich für eine gute Ernte zu danken, kommt am späten Nachmittag ebenfalls nicht zu kurz. Die geistlichen Worte werden Propst Heinz Erdbürger und Pfarrerin Sabine Elbert sprechen.
Gegen 18 Uhr soll die Veranstaltung ausklingen.
Westfälische Nachrichten 23.08.2010
Erntedank als Gemeinschaftsprojekt

Hanse, Kirchengemeinden und Landvolk gestalten den Erntedanksonntag gemeinsam. Die Westfälischen Nachrichten sind als Medienpartner dabei.
Telgte - Immer dann, wenn sich verschiedene Gruppen zusammentun und gemeinsam einen besonderen Tag planen, kommt meistens etwas Gutes dabei heraus, das sich sehen und erleben lassen kann. So haben sich die Telgter Hanse, die Landjugend, die Landfrauen und das Landvolk dazu entschlossen, in Kooperation mit den beiden Kirchengemeinden St. Marien und der evangelischen Kirchengemeinde den Erntedanktag am 3. Oktober gemeinsam zu gestalten.
Der Tag beginnt um 10 Uhr mit der großen Erntedankmesse in der Clemenskirche, die zu diesem Anlass von der Landjugend mit besonderem Schmuck ausgestattet wird. Früchte von Boden, Strauch und Baum werden das Bild am Altar prägen.
Um 11 Uhr findet auch in der Petruskirche ein besonderer Gottesdienst statt, der mit seinem Motto „Alle guten Gaben“ ebenfalls ganz im Zeichen des Erntedankfestes steht.
Ab 12 Uhr laden dann die Telgter Kaufleute zu einem kleinen Mittagsmahl auf den Marktplatz ein - ein Zeichen des Dankes an die vielen Kundinnen und Kunden der Geschäfte in der Telgter Innenstadt - und starten mit dieser Aktion den verkaufsoffenen Sonntag.
Schon traditionell ist die Theateraufführung der Landjugend am Nachmittag des Erntedanksonntags, gegen 14 Uhr werden Sketche und komödiantisches Theater auf dem Marktplatz gezeigt. Das ebenfalls schon traditionelle Kaffeetrinken der Landfrauen und des Landvolkes findet gleichermaßen im Herzen der Altstadt statt. Die Grundidee, zu diesem Anlass einen eigenen Kuchen mitzubringen, um damit das große Tortenbüfett zu bestücken, wurde übernommen.
„Jeder Telgter ist herzlich eingeladen, an der Kaffeetafel teilzunehmen. Wer einen Kuchen mitbringt, darf sich natürlich kostenlos an dem der anderen laben, alle anderen zahlen einen Kostenbeitrag für Kaffee und Kuchen“, so Norbert Woestmeyer, der die Aktion federführend vorbereitet. Die Vorsitzende der Hanse, Walburga Westbrock, ist sich allerdings ganz sicher, „An diesem Sonntag wird sich zeigen, wie vielseitig und lecker in Telgte gebacken werden kann.“ Für Kaffee und Tee ist gesorgt, sodass einem guten münsterländischen Kaffeetrinken nichts mehr im Wege steht. Wer Kuchen beisteuern will, kann sich schon jetzt in der Geschäftsstelle der Kaufmannschaft melden, ' 88 00 22.
Für einen kleinen Moment der Konzentration auf den Sinn des Festes Erntedank am späten Nachmittag haben sich Propst Erdbürger und Pfarrerin Elbert gerne bereiterklärt, die inhaltliche Gestaltung zu übernehmen.
Neben dem Programm auf dem Marktplatz finden in der gesamten Altstadt verschiedene Aktionen zum Erntedankfest statt, so werden zum Beispiel m Kornbrennerei-Museum verschiedene Führungen angeboten, eine Strohrutsche wird die Kinderherzen höher schlagen lassen, und auch das eine und andere musikalische Angebot wird an diesem Tag Besucher in ihre Altstadt locken.
Der verkaufsoffene Sonntag am Erntedankfest ersetzt in diesem Jahr zum ersten Mal den Krippensonntag. Der fiel in der Regel mit dem Volkstrauertag zusammen und ließ der Kaufmannschaft kaum Spielraum, attraktive Aktionen an diesem Tag durchzuführen. Die Krippenausstellung wird natürlich gleichwohl Mitte November eröffnet.
Die Westfälischen Nachrichten unterstützen das Erntedankfest in Telgte als Medienpartner.
Westfälische Nachrichten 16.04.2010
Vergünstigungen für Neubürger
Die Neubürgerbroschüre, die Stadt und Hanse gemeinsam herausgeben und von der es jetzt eine Neuauflage gibt, „ist eine Erfolgsgeschichte und ein weiteres Zeichen dafür, wie eng und gut Kaufmannschaft und Stadt zusammenarbeiten“, betonte Heribert Schönauer, allgemeiner Vertreter des Bürgermeisters, bei der offiziellen Präsentation.
„Telgte erlebniswert“ ist das handliche und hochwertig aufgemachte Heft überschrieben, in dem sich 42 Geschäfte und Unternehmen aus der Emsstadt vorstellen. Das aufmerksame Blättern in dem Büchlein lohnt sich für Neuzugezogene, denn die Geschäftsleute haben individuelle Willkommensgutscheine beigefügt. Ob Rabatte auf den Einkauf oder kleine Geschenke - die Stadtwerke ETO beispielsweise haben für jeden Neubürger eine Box mit Energiesparlampen zusammengestellt -, es gibt unterschiedliche Vergünstigungen.

Präsentierten die Neubürgerbroschüre: Heribert Schönauer, Otto Fendt, Walburga Westbrock, Bernd Pohlkamp, Anke Wiewel, Andreas Bäumer, Hans-Peter Schmieding und Claudia Haider.Foto: (Große Hüttmann)
Die Statistik der vergangenen Jahre übrigens ist eindeutig: In Telgte werden jährlich über 900 Neubürger verzeichnet, das entspricht rund fünf Prozent der Gesamteinwohnerzahl.
„Neubürger sind neugierig und möchten wissen, welches Einzelhandels-, Dienstleistungs- und Kulturangebot vor Ort besteht“, erläutert der städtische Wirtschaftsförderer Andreas Bäumer das Konzept. „Telgte erlebniswert” setze genau an dieser Stelle an und gebe den Zugezogenen einen ersten Überblick über das umfangreiche Angebot vor Ort.
Finanziell unterstützt wurde die Herstellung des Heftes von den Stadtwerken, der Sparkasse Münsterland Ost sowie der Vereinigten Volksbank. Das Bonusheft hat eine Auflage von 2000 Exemplaren und wird direkt im Rathaus bei der Anmeldung überreicht.
Westfälische Nachrichten 13.04.2010
Wahlparty beim Luisenfest?
In trockenen Tücher ist noch nichts, aber Norbert Woestmeyer von der Telgter Hanse kann sich gut vorstellen, dass das Frühlingsfest am 9. Mai abends in eine riesige Wahlparty auf dem Marktplatz mündet. „In der nächsten Woche werden entsprechende Gespräche mit den beiden Bürgermeisterkandidaten geführt“, verriet er bereits.
Doch auch ansonsten wird das Frühlingsfest unter dem Leitthema „Komm auf die Wiese, Luise“ vom 7. bis 9. Mai ein umfangreiches Programm bieten. Rund um die Volksbank - neben den Westfälischen Nachrichten der Hauptsponsor des Festes - sollen am Sonntag ab 11 Uhr viele Attraktionen für Familien mit Kindern geboten werden, unter anderem eine Riesen-Rutsche.

Freuten sich über das umfangreiche Programm, mit dem das Frühlingsfest aufwartet (v.l.): Friedhelm Beuse, Walburga Westbrock, Robert Suermann, Norbert Woestmeyer und Bernd Pohlkamp.Foto: (Große Hüttmann)
Ausgeweitet wird auch der Kinderflohmarkt in der Königstraße, der von der Volksbank aus bis mindestens zum Parkplatz des Modehauses Böhmer reichen soll. Anmeldungen dafür sind nicht notwendig.
Auf der Münsterstraße wiederum werden viele Händler ihren Platz finden, und auf der großen Bühne auf dem Marktplatz wird - ebenfalls wegen des großen Andrangs in den Vorjahren - am Sonntag um 15 Uhr der Trommelfloh für Familien und andere Interessierte aufspielen.
Wer am Sonntag, 9. Mai, dem Trubel in der Innenstadt auch mal den Rücken kehren möchte, kann sich im Dümmert auf dem Malermarkt in aller Ruhe die vielen Werke der „Telgter Weibsbilder” anschauen.
Das Wochenende startet am Freitag, 7. Mai, ab 19.30 Uhr mit einem musikalischen Frühlingserwachen und einem Candle-Light-Shopping in der von Lichtern und Fackeln illuminierten Innenstadt. Verschieden Gruppen der Musikschule werden auf dem Marktplatz aufspielen. In diesem Jahr präsentieren sich neben dem Hauptchor und dem Klarinettenquintett weitere Duos und Solisten.
Ganz im Zeichen von Salsa- und Sambamusik steht der Samstagabend, wenn ab 19.30 Uhr auf der Bühne am Markt die Formation „Habana Caliente“ mit ihrem Sound die Temperaturen steigen lassen soll. Die Gruppe spielt afro-cubanische und afro-amerikanische Musik der Extraklasse, Klassiker und moderne Stücke von Salsa und Samba.
Westfälische Nachrichten 27.03.2010

Westfälische Nachrichten 26.03.2010

Westfälische Nachrichten 22.02.2010
Umfrage zu den Münsterländer Innenstädten: Telgte hui - Gronau pfui

Münsterland - Innenstädte sind oftmals die Sorgenkinder der Kommunen. Sind sie doch vielerorts zu wenig ansehnlich, zu unattraktiv in ihren Angeboten; der Einzelhandel ist auf dem Rückzug, Ketten und Billiganbieter machen sich stattdessen breit. Angenehm wohnen lässt es sich dort auch oft nicht.
Wie beurteilen Sie die Situation in Ihrer Innenstadt? Diese Frage hat unsere Zeitung Anfang Februar in ihrer Online-Ausgabe die Bewohner der zwölf größeren Städte im Münsterland gestellt. Und sieben differenzierte Antworten (von „Ich bin grundsätzlich zufrieden“ bis „Ich bin sehr unzufrieden und darum meide ich die Innenstadt“) vorgegeben. Knapp 3100 Leser beteiligten sich an der Abstimmung. Bis zum Wochenende konnte das Votum abgegeben werden.
Die Ergebnisse lassen sich in drei Kategorien einteilen. In fünf Städten (Steinfurt, Dülmen, Gronau, Rheine und Ahlen) sind die Bewohner mit der Situation im Stadtkern überwiegend unzufrieden. In vier Gemeinden (Borken, Bocholt, Warendorf und Ibbenbüren) halten sich die Aussagen die Waage; die Summe der kritisch eingestellten Bürger entspricht in etwa der Zahl jener, die mit der Attraktivität und dem jeweiligen Angebot weitgehend zufrieden sind. Überwiegend zufrieden sind die Coesfelder, Telgter und Münsteraner.
VON ELMAR RIES, MÜNSTER
22 · 02 · 10
Wie zu erwarten, ist die grundsätzliche Zufriedenheit der Bürger mit ihrer Stadt in Münster am größten. 38 Prozent machten bei dieser Frage ihr Kreuz, 27 Prozent sind weitgehend zufrieden, 14 Prozent sind zufrieden, bemängeln aber die Einkaufsmöglichkeiten in der Innenstadt. Nur acht Prozent können ihr nichts abgewinnen. Weitgehend zufrieden äußert sich die Mehrheit der Telgter.
41 Prozent geben an, in ihrer Stadt alles zu finden, was sie benötigen. Beinahe 20 Prozent kritisieren einzig die Einkaufsmöglichkeiten. Etwas geringer fällt die Zustimmung in
Coesfeld aus. Hier sind 22 Prozent der Bürger laut Umfrage grundsätzlich, und 27 Prozent weitgehend zufrieden, 19 Prozent sind zufrieden, bemängeln aber die eingeschränkten Einkaufsmöglichkeiten in ihrer Stadt.
In Steinfurt, Dülmen, Gronau, Rheine und Ahlen gab es mit 1906 Meldungen die mit Abstand meisten Voten. Über 1900 Leser aus den fünf genannten Städten beteiligten sich an der Umfrage. Und das Gros derer, die mitgemacht haben, erteilten ihren Städten schlechte Noten. Ausschlaggebend dafür waren in erster Linie nicht die als eingeschränkt empfundenen Einkaufsmöglichkeiten oder gar zu weite Wege ins Stadtzentrum: Die Kritik ist fundamentaler, sie entspricht einem diffusen Bauchgefühl und entlädt sich in einer grundsätzlichen Ablehnung.
In
Dülmen erklärten fast 40 Prozent der Befragten, sie seien mit dem Angebot und der Attraktivität ihrer Innenstadt derart unzufrieden, dass sie sie meiden. In
Gronau waren es 36 Prozent, in
Ahlen 32, in
Steinfurt 27 und in
Rheine 26 Prozent. Dementsprechend gering ist die Zustimmung in den genannten Orten. Grundsätzlich zufrieden mit ihrer Stadt waren 1,3 Prozent der Dülmener. In Ahlen lag die Zustimmung bei 2,1 Prozent, in Rheine bei fast drei, in Steinfurt bei 3,2 und in Gronau bei nur 0,3 Prozent.
Vor allem Warendorf und Ibbenbüren scheinen die Bürger zu polarisieren. Während 30 Prozent der Warendorfer angeben, mit ihrer Innenstadt grundsätzlich zufrieden zu sein, sind 33 Prozent unzufrieden, weil ihnen die Stadt nicht genug bietet. Zwölf Prozent vermissen ansprechende Einkaufsmöglichkeiten, nur neun Prozent können dem Zentrum so wenig abgewinnen, dass sie es weitgehend meiden.
In
Ibbenbüren lehnen 21 Prozent der Bürger die Stadt ab, 16 Prozent finden sie nicht attraktiv, 14 Prozent geben an, sie biete ihnen nicht genug. 31 Prozent finden die Einkaufsmöglichkeiten schlecht. Während in
Borken 21 Prozent der Leser mit ihrer Innenstadt derart unzufrieden sind, dass sie sie meiden, sagen immerhin 15 Prozent, sie seien weitgehend zufrieden, weitere 17 Prozent sind relativ zufrieden, kritisieren jedoch die Möglichkeiten, einkaufen gehen zu können. In
Bocholt lehnen einerseits 21 Prozent die Innenstadt rundweg ab, während 29 Prozent mit ihr zufrieden sind.
Westfälische Nachrichten 30.01.2010

Westfälische Nachrichten 15.12.2009
Märchenadvent erlebt Zulauf

Wie hier im Keller der Alten Apotheke, als Wiltrud Heithoff aus dem Buch „Es klopft bei Wanja in der Nacht“ las, war es bereits häufig proppenvoll beim Telgter Märchenadvent.
Telgte - Die Besucherzahlen beim Telgter Märchenadvent entwickeln sich in diesem Jahr prächtig: Bereits rund 400 Kinder haben sich in den vergangenen Tagen die Geschichten an täglich wechselnden Orten angehört. Das entspricht schon zur Halbzeit der Veranstaltungsreihe der Telgter Hanse in etwa der Resonanz, die sie sonst den ganzen Advent über hatte.
Bei einigen Veranstaltungen, unter anderem im Keller der Alten Apotheke oder bei Vienenkötter, waren sogar jeweils rund 40 Kinder sowie ihre Eltern anwesend, die den Geschichten der Märchenerzähler lauschten.
Ein Grund für das deutlich größere Interesse könnte in dem „Bonus-System“ begründet sein. Bei jedem Termin besteht die Möglichkeit, sich einen Stempel geben zu lassen. Alle Kinder, die zehn davon aufweisen können, bekommen entweder in der Kornblume oder bei LesArt ein kleines Geschenk. Bislang haben aber erst zwei Kinder ihr volle Bonuskarte eingelöst.
Heute um 17 Uhr wird im Bastelkönig an der Bahnhofstraße vorgelesen, morgen bei Wienker und Etzkorn.
VON ANDREAS GROSSE HÜTTMANN, TELGTE
15 · 12 · 09
Westfälische Nachrichten 30.11.2009

Westfälische Nachrichten 20.11.2009
Heimeliger Gegenpol zum Trubel

Stellten das Programm des „Telgter Advent“ vor (v.l.): Bürgermeister Dr. Dietrich Meendermann, Anja Schlenker als Geschäftsführerin der Wirtschaftsbetriebe, Hanse-Chef Hans Ahrens und Organisator Norbert Woestmeyer.Foto:
(Große Hüttmann)
Telgte - Die Hanse und die städtischen Wirtschaftsbetriebe wollen einerseits vom mittelalterlichen Weihnachtsmarkt profitieren, aber mit dem „Telgter Advent“, der vom 27. bis 29. November auf dem Marktplatz stattfindet, andererseits auch ganz bewusst einen Gegenpol der Ruhe und Beschaulichkeit zum Trubel im Pappelwald setzen. „Mit unserem Konzept wollen die die heimelige Atmosphäre in der Altstadt noch verstärken und den mittelalterlichen Markt, der eine große Chance für Telgte ist, ergänzen“, verspricht Hanse-Vorsitzender Hans Ahrens. „Ich hoffe, dass sich Telgte ein gutes Stück vom vorweihnachtlichen Adventsgebäck abschneiden kann“, hofft auch Bürgermeister Dr. Dietrich Meendermann auf viele Synergien.
Dafür setzen die Veranstalter vor allen Dingen auf Angebote und Initiativen von Telgtern und eine Ausschilderung des Weges vom Pappelwald in die Innenstadt.
Ein Beispiel: Mit einer beleuchteten Tannenlandschaft sollen nicht nur der Markt, sondern auch die benachbarten Straßen geschmückt werden. Etliche der Bäume werden von Kindern der Telgter Kindergärten geschmückt. Das schönste Exemplar soll hinterher mit einem Preis, einem Frühstück für die gesamte Gruppe, belohnt werden.
Auch beim musikalischen Programm setzt Chef-Organisator Norbert Woestmeyer auf lokale Interpreten. Das Blechbläserensemble des Gymnasiums wird genauso aufspielen wie verschiedene Gruppen der Musikschule.
Optisch ansprechender werden in diesem Jahr die Buden sein, die die Hanse vom Krink geliehen bekommt. Die vom Telgter und Vadruper Weihnachtsmarkt bekannten Holzhütten sollen mehr Atmosphäre verbreiten. Unter anderem werden Töpferwaren und Kleidung verkauft.
Die Getränkeversorgung wird die Basketball-Abteilung des TV Friesen übernehmen, im nächsten Jahr ist dann die KG „Schwarz-Gold“ dafür zuständig.
Als gute Ergänzung zum Trubel im Pappelwald empfindet Norbert Woestmeyer auch die Idee der Pfarrgemeinde St. Marien, die sich am „Telgter Advent“ mit Angeboten beteiligt. Am Samstagmittag wird es Orgelmusik und besinnliche Minuten in der Kirche geben. Am Sonntag, 29. November, lädt der Propsteichor zu einer adventlichen Musik um 16 Uhr in das Gotteshaus ein.
Eröffnet wird der „Telgter Advent“ am Freitag, 27. November, um 18 Uhr. Bis 22 Uhr besteht anschließend beim Candlelight-Shopping die Möglichkeit, in aller Ruhe zu bummeln. Für Unterhaltung wird dabei das Improtheater „005“ sorgen, das eine Weihnachtsshow auf der Bühne präsentieren wird.
Der Sonntag ist verkaufsoffen, und an allen Adventssamstagen wird der überwiegende Teil der Geschäfte in der Innenstadt bis 18 Uhr geöffnet haben.
VON ANDREAS GROSSE HÜTTMANN, TELGTE
19 · 11 · 09
Westfälische Nachrichten 13.11.2009
Ein Mehr an Atmosphäre

So ähnlich könnten die Beleuchtungselemente aussehen, die sich Hanse-Vorstand und Wirtschaftsförderung für die Eingangsbereiche der Geschäfte vorstellen. Eine Entscheidung fällt im März. [Foto:(Greife)]
Telgte - Einige Geschäfte in der Innenstadt sind bereits weihnachtlich geschmückt. Ab heute Nachmittag wird auch die Straßenbeleuchtung auf die Adventszeit umgeswitcht. 43 grüne, illuminierte Sterne werden im Herzen der Altstadt auf die Lampen aufgesteckt. Das übernimmt vereinbarungsgemäß die Hanse. Weil die Krippenausstellung am Wochenende eröffnet wird, zugleich verkaufsoffener Sonntag ist, wird die Weihnachtsbeleuchtung in Telgte vorgezogen, in Westbevern folgt sie ab Ende des Monats.
Möglicherweise werde die Sternenbestückung im nächsten Jahr auf die Bahnhofstraße ausgedehnt, so der städtische Wirtschaftsförderer Andreas Bäumer gegenüber den WN. Dafür müssten aber die Aufsteckhalterungen an den Straßenlaternen noch umgerüstet werden.
Darüber hinaus wollen Stadt und Hanse-Vorstand 2010 für noch mehr Weihnachtsatmosphäre im Ortskern sorgen. Zurzeit werden Prototypen getestet von mobilen Beleuchtungselementen mit LED-Technik, die möglichst beidseitig an jedem Geschäftseingang aufgestellt werden sollen. Vorstand und Wirtschaftsförderer hoffen darauf, dass möglichst viele Hanse-Mitglieder in der Generalversammlung im März sich dem Vorschlag anschließen werden.
VON ROLAND GREIFE, TELGTE
13 · 11 · 09
Westfälische Nachrichten 9.11.2009
Deutlicher Schulterschluss

Beim Kramermahl der Hanse lobten Hans Ahrens und
Dr. Dietrich Meendermann die gemeinsamen Anstrengungen
für Telgte.Foto: (Bickert)
Telgte -
Sie standen Seite an Seite, und auch in ihren Reden war der Schulterschluss deutlich zu spüren: Bürgermeister Dr. Dietrich Meendermann und Hanse-Chef Hans Ahrens lobten beim Kramermahl der Kaufleute einmal mehr die „effiziente und gute Zusammenarbeit“, die die Stadt und die Werbegemeinschaft pflegten. Die Weihnachtsbeleuchtung, den Telgte-Bon, das Bonusheft für Neubürger, das Leerstandsmanagement und den Telgter Advent nannte er als Beispiele.
„Es herrscht reges Leben in unserer Stadt“, so Ahrens mit Blick auf die Ausstellung „Alltagsmenschen“, das Frühlingsfest oder auch die Wallfahrt, die ein sehr wichtiges Potenzial für Telgte darstelle. Mit Blick auf die Zukunft kündigte Ahrens an, dass die Hanse Strategien entwickeln wolle, die der Stadt, dem Handel und den Bürgern dienten. Auch zum Thema Innenstadt äußerte sich Ahrens: „Deren Entwicklung ist kein Tagesordnungspunkt, sondern ein stetiger Prozess, an dessen erfolgreicher Umsetzung wir alle und immer beteiligt sind.“ Die politische Diskussion in den vergangenen Wochen lasse den Eindruck erwecken, dass die Altstadt in den letzten Zügen ihres nunmehr 770-jährigen Lebens liege. „Dem ist beileibe nicht so.“
Von der Aktion „Alltagsmenschen“, sagte Bürgermeister Meendermann in seinem Grußwort, habe auch der Handel profitiert. Er äußerte die Hoffnung, dass in Sachen mittelalterlicher Weihnachtsmarkt die Zusammenarbeit ähnlich gut funktioniere.
Zum Thema Innenstadt gab Meendermann zu bedenken, dass man hier „mit Vorsicht herangehen muss. Eine Änderung an einer Stelle hat vielleicht Konsequenzen an ganz anderer.“ Er warb diesbezüglich für eine starke Stimme der Hanse.
Bei der Neukonzeption des Heimathauses wolle man, was die Ausstellungsbegleitung angehe, den Handel mit einbeziehen. Meendermann forderte die Kaufleute auf, sich diesbezüglich mit einzubringen. „Wir haben einen Schuss frei, und dieser muss sitzen.“
Traditionell wurde für die Kaufleute beim Kramermahl im Kaminzimmer des Heimathauses Rindfleisch mit Zwiebelsoße aufgetischt.
VON SEBASTIAN BICKERT
08 · 11 · 09
Westfälische Nachrichten 4.11.2009
Willkommensgeschenk für Neubürger

Vertreter der Stadt, der Hanse sowie der Sponsoren Volksbank, Sparkasse und Stadtwerke hoben den Nutzen von „Telgte erlebniswert“ hervor. Foto: (Greife)
Telgte - Das Bonusheft für Neubürger soll neu aufgelegt werden. Noch bis morgen haben Unternehmen die Möglichkeit, sich daran zu beteiligen, um neue Einwohnerinnen und Einwohner Telgtes mit einem individuellen Willkommensgutschein zu begrüßen.
Vor zwei Jahren hatte es „Telgte erlebniswert“, so der Titel des Bonusheftes, zum ersten Mal gegeben. Die aktuelle Auflage reicht nur noch bis Februar. Danach soll es 2000 neue Exemplare geben. Pro Jahr, so der städtische Wirtschaftsförderer Andreas Bäumer über das Potenzial an Neukunden für Telgter Betriebe, zögen rund 900 Menschen in die Emsstadt. Jeder ab 16 Jahren bekommt so ein Heft. Zurzeit kann man sich damit in 37 Geschäften kleine Geschenke abholen. 32 von ihnen hätten für die Neuauflage schon wieder zugesagt, so Bäumer weiter. Begrenzt werden soll die Zahl der Gewerbetreibenden, die mitmachen können, auf 50.
Als ein wirkungsvolles Instrument der Kundenbindung und ein Beispiel für die gute Zusammenarbeit von Hanse und Stadt bezeichnete Bürgermeister Dr. Dietrich Meendermann „Telgte erlebniswert“.
In diesem Zusammenhang ging er auch auf die aktuelle politische Diskussion zur Attraktivitätssteigerung der Altstadt ein. „So schlecht ist die Ausgangssituation nicht“, sagte Meendermann. Die Altstadt sei ein echtes Wohnzimmer Telgtes. Von Schnellschüssen halte er überhaupt nichts.
VON ROLAND GREIFE, TELGTE
04 · 11 · 09